Psychotherapie

Die in unserer Ambulanz durchgeführten Psychotherapien orientieren sich an anerkannten Behandlungsmethoden der Verhaltenstherapie und dem neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisstand der Psychotherapieforschung.

Praxisgemeinschaft Grunewald, Praxis Grunewald Psychotherapie, Psychotherapie und Verhaltenstherapie Berlin, Fachärzte für Psychiatrie Psychotherapie und Neurologie

Für eine Vielzahl psychischer Probleme ist die Wirksamkeit der

Verhaltenstherapie wissenschaftlich besonders gut belegt. Die

Verhaltenstherapie geht davon aus, dass bestimmte Einstellungen und

Verhaltensmuster beispielsweise durch biographische Einflüsse und

Erfahrungen, die zur Entwicklung psychischer Beschwerden und Probleme geführt haben, gelernt sind und daher auch wieder „verlernt“ bzw. verändert oder abgebaut werden können.

Die Verhaltenstherapie ist - wie der Name schon sagt - eine aktive Methode, sich mit seinen Symptomen auseinander zu setzen. Diese werden nicht als Probleme sondern als Signale verstanden, die deutlich machen wollen, dass etwas nicht stimmt. Gemeinsam mit dem Therapeuten wird der Entstehung dieser Signale auf den Grund gegangen, um anschließend konkrete Fertigkeiten und Methoden zu entwickeln, sich mit ihnen auseinander zu setzen.

...Ablauf

In einem Erstgespräch verschaffe ich mir einen ersten Überblick über die Problemkonstellation und die zukünftigen PatientInnen haben die Gelegenheit, mich kennenzulernen. Zusätzlich können alle Beteiligten schon mal prüfen, ob grundsätzliche die „Chemie“ stimmt (als wichtigster Wirkfaktor nach Grawe).

 

Die Probatorik (i.d.R. 5 Sitzungen vor dem eigentlichen Therapiebeginn) sollten von den Patienten genutzt werden um sowohl „Alternativ-Therapeuten auszuprobieren“ als auch, im Fall der Festlegung auf einen Therapeuten, sich gut kennenzulernen, eine Beziehung aufzubauen und Vertrauen zu fassen. Mittels ausführlich, wissenschaftlich fundierter Testdiagnostik, sowie diagnostischen Einzelgesprächen geht es in der Folge um ein Verständnis und Eingrenzung des jeweiligen Problembereiches sowie dem gemeinsamen Erarbeiten eines Therapieplanes. Wir legen also gemeinsam therapeutische Ziele fest und besprechen, wie wir diese Ziele erreichen wollen. Dies dient auch zur Überprüfung der Erfolge zu unterschiedlichen Zeitpunkten während der Therapie. Schließlich beantrage ich dann eine Therapiebewilligung bzw. Kostenübernahme bei ihrer privaten Krankenversicherung.

 

Wie oft die Therapiesitzungen (50 Minuten) stattfinden, passen wir an Ihren individuellen Bedarf an. Für die Anfangs- und Hauptphase der Psychotherapie eignen sich erfahrungsgemäß ein bis zwei Sitzungen pro Woche. Angehörigengespräche ggf. Hausbesuche als auch Auswärtstherapie-Einheiten sind nicht nur möglich, sondern insbesondere bei Expositionstherapien auch häufig sinnvoll. In der Abschlussphase werden die Abstände zwischen den Therapiesitzungen größer (z.B. alle zwei bis vier Wochen), um einen „sanften“ Übergang in ihr eigentliches Leben ohne Therapeut zu ermöglichen. 

 

Die Gesamtdauer der Therapie richtet sich nach dem Ausmaß und Schweregrad Ihrer Beschwerden. Eine Kurzzeittherapie umfasst 25 Therapiesitzungen, eine Langzeittherapie 45, mit Aufstockungen bis zu 80 Sitzungen.

 

 

Prinzipiell können wir das gesamte Behandlungsspektrum der Psychiatrie abdecken.