Reittherapie

Sehr wichtige Aspekte beim Umgang mit Pferden sind Respekt und Vertrauen, welche auch beim Führen (von Mitarbeitern, generell im sozialen Kontext) Bedeutung haben.

Daher bietet uns das Pferd als  Co-Trainingspartner eine sehr klare und direkte Möglichkeit sich selbst  auf neue Weise zu reflektieren und die Chance, unser Verhalten 
unmittelbar zu verändern und dadurch eine neue Haltung einzunehmen.

Kunsttherapie

In der Kunsttherapie geht es um den gestalterischen Prozess, der die Sprache der Bilder verwendet. Hier werden Fragen aufgeworfen, Blockaden und Problembereiche reflektiert und der Weg des Suchens, die Ressourcen und auch mögliche Lösung werden gespiegelt.

Nicht die Krankheit und die damit verbundene oft festgefahrene Haltung stehen hier im Vordergrund, sondern die Fähigkeit, neue Wege und Ansätze zu finden.

 

Theatertherapie

In der Theatertherapie werden die Grenzen kognitiven Verstehens 
überwunden. Durch körperorientierte und spielerische Vorgehensweisen wird emotionale Aufgeschlossenheit erreicht.

Der Fokus wird auf neue Perspektiven und Handlungsmöglichkeiten ausgerichtet. Diese künstlerische Therapieform eignet sich insbesondere als Ergänzung zu einer Psychotherapie, um dem "Unsagbaren" dennoch einen Raum zu geben und Veränderungen einzuleiten (beispielsweise Sprechangst und soziale 
Phobien, Selbstunsicherheit, Körperschemastörungen, Traumatisierungen...).

 

Ernährungstherapie

Die Ernährung hat einen grossen Einfluss auf unser körperliches Wohlbefinden und die psychische Gesundheit.

Eine Ernährungsberatung kann nicht erst bei gesundheitlichen Problemen sinnvoll sein (Übergewicht, Gelenkprobleme oder Herz-Kreislauf-Störungen, Diabetes), sondern bereits im Vorfeld zur Aufrechterhaltung eines gesunden Lebensstiles, zur 
Steigerung der körperlichen Fitness und im Zusammenhang mit Stimmungsregulation und psychischen Copingstrategien.

 

Bewegungstherapie

Die positive Wirkung von Sport ist das Resultat von sowohl unspezifischen Wirkfaktoren wie Förderung von Selbstwirksamkeit, Selbstbewusstsein, Bewältigungsstrategien, sozialen Kompetenzen und 
kognitiven Fähigkeiten als auch von sportspezifischen neurobiologischen  und neuro-endokrinologischen Veränderungen wie einer positiven  Auswirkung auf die Cortisol-Stress-Regulation, Ausschüttung von 
Neurotransmittern wie Serotonin oder Noradrenalin und Aktivierung der Neuroplastizität.

 

Sport- und Bewegungstherapien sind bereits jetzt schon in der S3 
Leitlinie Unipolare Depression der DGPPN mit dem Empfehlungsgrad B als zusätzliche Behandlungsmethode geführt.